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Warum Proteine wichtig für deine Ernährung sind

Die gängigen Empfehlungen richten sich in der Regel nach einem moderat-niedrigen Proteinkonsum. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt einen Konsum von 0,8g-0,9g pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag an. Diese Empfehlungen richten sich nach dem notwendigen Bedarf eines moderat-aktiven Alltagbelastungsprofil und spiegelt den gesellschaftlichen Durchschnitt wieder. Dazu muss gesagt werden, dass Empfehlungen sich eher an ein Minimum halten, welches für das Erhalten eines gesunden Zustands notwendig ist.

  

Die aktuelle Studienlage und Expertenmeinungen deuten an, dass ein höherer Proteinkonsum mehrere Vorteile aufweist. Mengen von über 2g-3g Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag scheinen bereits immense Vorteile zu bringen.

 

Drei Vorteile, die du von einem erhöhten Proteinkonsum erhoffen kannst:

 

 

 

 

 

#1 Proteine haben einen positiven Einfluss auf die Proteinsynthese

 

 

Über die Ernährung aufgenommene Proteine regen die Proteinsynthese an. Diese ist notwendig für den Aufbau von Muskulatur. Deswegen sollte jede Mahlzeit, die du zu dir nimmst, einen Proteinanteil besitzen. Der häufigste Fehler, der in der Regel begangen wird, sind proteinarme Mahlzeiten zum Frühstück (Früchte oder belegte Brötchen) und Mittagessen (Salat, Nudelgerichte, Fast Food). Erst zum Abendessen gibt es eine größere Menge an Proteine (Fleisch, Fisch, etc.). Folgen sind eine kaum vorhandene Proteinsynthese über den Tag verteilt was zu einem geringeren Aufbau von Muskulatur führen kann.

 

 

 

 

 

#2 Eine erhöhte Thermogenese kann bei erhöhtem Proteinkonsum nachgewiesen werden

 

 

Als Thermogenese bezeichnet man den Aufwand an Energie, welcher beim Verdauen von Nährstoffen verbraucht wird. Eine hohe Thermogenese kann sich positiv auf den Gesamtverbrauch über den Tag auswirken. Ein höherer Gesamtverbrauch bedeutet, dass mehr Kalorien verbrannt und dadurch vermehrt Fette abgebaut werden, da diese als Energielieferanten dienen.

 

Zugrunde liegt hierbei, dass Proteine neben Fetten und Kohlenhydraten die höchste Thermogenese aufweisen. Ein erhöhter Konsum bringt einen höheren Kalorienverbrauch mit sich. Ein Wheyprotein weist von allen Proteinsorten den höchsten Verbrauch auf und eignet sich deswegen besonders als Eiweißsorte nach einer Trainingseinheit.

 

 

 

 

 

#3 Proteinkonsum steht im Zusammenhang mit einer Fettreduktion

 

 

Bedingt durch den höheren Energieaufwand beim Verdauen von Proteinen, kann es zu einem Mehrverbrauch kommen. Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass ca. 25% des Eigenenergieanteils von Proteinen für die eigene Verdauung verbraucht werden. Um genügend Rohstoffe für den Muskelaufbau zu liefern, sollte auf eine erhöhte Proteinzufuhr über die Nahrung gewährleistet werden. Studien zeigen einen Zusammenhang von Körperfettreduktion bei höherem Proteinkonsum. Für optimalen Muskelaufbau wird ebenfalls eine erhöhte Menge an Proteinen benötigt.

 

 

 

 

 

 

Bonusvorteil:     Hoher Proteinkonsum scheint einen positiven Einfluss auf die Senkung des Blutdrucks zu haben.

 

 

Neben den positiven Effekten auf die Köperzusammensetzung gibt es Studien, die besagen, dass eine Erhöhung des Proteinkonsums das Nummer Eins Mittel gegen hohen Blutdruck sein soll. Bis zu 25% Senkung des Blutdrucks sei durch eine Erhöhung möglich. Zugrunde liegt eine verbesserte Arbeitsweise der Blutgefäße, bei der der Druck besser auf- und abbaut werden kann.

 

Zum Bestimmen deines optimalen Proteinkonsums kontaktiere uns und vereinbare eine Hautfaltenmessung. Mithilfe dieser können wir Rückschlüsse für deinen Bedarf ermitteln und ihn für dich anpassen.

 

 

 

 

Autor: DD

 

 

Bildquelle: http://www.livescience.com/images/i/000/052/729/original/raw-meat-120607.jpg?interpolation=lanczos- none&fit=inside%7C660:*

 

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