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Optimiere deine Supplementierung

In einer perfekten Welt würden alle unseren Bedürfnisse an Nährstoffen durch unsere Ernährung gedeckt werden. Leider bietet unsere Nahrung durch die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln, Umweltverschmutzung und erhöhter Schadstoffbelastung nicht mehr das volle Spektrum an Mikronährstoffen, das unser Körper benötigt. 

Ein möglicher Weg die Bedürfnisse unseres Körpers zu befriedigen ist die Zufuhr von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln. Leider ist der Markt überflutet von minderwertigen Waren, sodass ich nur Produkte empfehle, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen und deren Wirksamkeit bereits tausendfach bestätigt wurde.

 

8 Tipps wie du deine Supplementierung optimieren kannst:

1. Das erste Supplement ist gar keins: Konsumiere probiotische Lebensmittel um deine Darmflora gesund zu halten. Kefir, Kimchi und Sauerkraut sollten regelmäßig auf deinem Speiseplan stehen. Darmgesundheit ist ein zentraler Punkt, wenn es darum geht deine Körperkomposition zu verbessern. Du bist nicht was du isst- du bist was du absorbierst.

 

2. Supplementiere ein hochwertiges Multivitamin. Die Nährstoffdichte unserer Lebensmittel hat in den letzten 50 Jahren deutlich abgenommen. Ein hochwertiges Multivitamin versorgt dich nicht nur mit wichtigen Vitaminen sondern auch mit Mineralstoffen, Algen und Antioxidantien.

 

3. Wenn du nördlicher als Lissabon lebst, solltest du D3 supplementieren. D3 ist genaugenommen kein Vitamin sondern ein Prohormon, welches dir dabei helfen kann dein Verletzungsrisiko zu reduzieren, die Muskel- und Schnellkraft zu verbessern und deine Testosteronwerte zu erhöhen.

 

4. Konsumiere ein hochwertiges Magnesium. Achte auf die Form des Magnesiums, Endungen auf „-id“ wie Magnesiumoxid oder Magnesiumchlorid haben eine geringere Absorptionsrate im menschlichen Körper. Magnesiumarten die auf „-at“ enden wie z.B. Magnesiumcitrat, Magnesiummalat oder Magnesiumbisglyzinat haben eine höhere Absorptionsrate und somit einen größeren Effekt. Magnesium ist im Körper allgegenwärtig und an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt. Besserer Schlaf, mehr Drive im Training und Alltag sind nur zwei von unzähligen positiven Effekten von Magnesium. 

 

5. Füge Ingwer und Kurkumin zu deinem Essen hinzu. Diese „Superfoods“ können dabei helfen deine Entzündungswerte zu senken und deinen Fettstoffwechsel anzuregen. Außerdem verbessern sie deine kognitiven Fähigkeiten und haben positive Effekte auf deine Herzgesundheit.

 

6. Wenn du Eiweißshakes konsumierst, achte darauf, dass dies unmittelbar nach dem Training ist. Der Post- Workout Shake (PWO) sollte ein fester Bestandteil deines Trainings sein, wenn es darum geht Muskelmasse aufzubauen. Ein weiterer positiver Effekt ist die unmittelbare Einleitung der Regeneration durch die hohe Konzentration an Aminosäuren (BCAAs) in hochwertigem Whey Protein. Eiweißshakes sind ebenfalls Nahrungsergänzungsmittel und sollten keine Mahlzeiten ersetzen.

 

7. Achte auf den Zuckergehalt bei Proteinriegeln. Die meisten Proteinriegel sind vor allem Zuckerriegel und beeinträchtigen deinen Fortschritt wenn es dir darum geht, Körperfett zu verlieren. 

 

8. Konsumiere Ballaststoffe wenn du dich Low Carb ernährst. Flohsamenschalenpulver kann dir dabei helfen länger satt zu bleiben und somit Heißhungerattacken vorzubeugen. 

 

Bezüglich der Menge spreche ich keine generellen Empfehlungen aus, weil jeder Mensch individuell betreut werden muss. Anhand der Hautfaltenmessung ermittele ich welche Defizite bei dir vorhanden sind und gemeinsam versuchen wir anschließend Strategien auszuarbeiten, um diese erfolgreich anzugehen.

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