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10 Fehler bei Fettreduktion

Um erfolgreich Körperfett abzubauen bedarf es mehr als nur Training. Es ist einfach sich im Alltag ablenken zu lassen und darauf zu vertrauen, dass mit genug Training die Pfunde purzeln werden. Abgesehen davon, dass Training spezifisch aufgebaut werden muss, um einen Reiz zu schaffen, der dazu führt, dass Fett verbrannt wird, sind es die vielen Rädchen im Alltag an denen gedreht werden muss, um größtmögliche Erfolge zu erzielen.

 

Hier sind 10 Fehler, die oft begangen werden, wenn es darum geht Körperfett zu reduzieren.

 

1. Du isst nicht genug Eiweiß

 

Viele Menschen leiden an Hunger, wenn es darum geht Körperfett zu verlieren. Wenn du genug Lebensmittel konsumierst, die reich sind an Eiweiß wie z.B. Hühnchen, Fisch und Eier führt dies zu einer Ausschüttung von Hormonen, die dafür sorgen, dass du dich länger satt fühlst. Eiweiß hilft ebenfalls dabei die Muskelmasse zu erhalten, sodass im Idealfall die Skelettmuskelmasse steigt, während der Körperfettanteil sinkt.

 

2. Du vermeidest Gemüse

 

Gemüse ist ein Segen für jeden, der Körperfett reduzieren will. Es ist sättigend und versorgt dich mit Phytonährstoffen, welche sich positiv auf deine Gesundheit auswirken und dem Körper bei körpereigenen Umbauprozessen unterstützen. Des Weiteren ist Gemüse so arm an Kalorien, dass du so viel davon essen kannst, wie du willst ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

 

3. Du verlässt dich zu sehr auf dein Training

 

Training kann Wunder bewirken, wenn es darum geht seinen Körper zu verändern, weil es den Hormonhaushalt positiv beeinflusst und die Stoffwechselrate erhöht. Leider konzentrieren sich Menschen zu oft nur auf das Training, ohne den gleichen Enthusiasmus bei Regeneration und Ernährung an den Tag zu legen. Beweise Disziplin sowohl im- als auch außerhalb des Gyms und sorge für positive Gewohnheiten, die dich vor- und nach dem Training unterstützen.

 

4. Angst vor Fett

 

Sich fettfrei zu ernähren scheint auf den ersten Blick eine gute Idee zu sein, da Fett mehr Kalorien pro Gramm enthält als Eiweiß oder Kohlenhydrate. Aber wenn du die Rolle von Fett in deinem Körper verstehst, wirst du feststellen, dass zu wenig davon zu konsumieren keine gute Idee ist. Die Aufnahme von Fett unterstützt die Verwertung von Nährstoffen und wird genutzt, um Hormone zu produzieren. Außerdem wird es zum Bau der äußeren Schicht von Zellen verwendet und erlaubt eine bessere Insulinsensitivität und eine höhere Stoffwechselrate.

 

5. Nicht genug Schlaf

 

Zu wenig Schlaf führt zur Produktion des Stresshormons Cortisol und fördert die Freisetzung von Hormonen, die Hunger signalisieren. Außerdem macht es dich müde und faul. Diese Kombination macht es fast unmöglich Fett zu verlieren, weil es das letzte ist, woran wir denken, wenn wir hungrig und müde sind. Etabliere feste Schlafgewohnheiten und regelmäßige Einschlaf- und Weckzeiten, um von deinem natürlichen circadianem Rhythmus zu profitieren.

 

6. Du trinkst deine Kalorien

 

Menschen, die sich erst seit kurzem dafür interessieren, was und wieviel sie essen, realisieren oft nicht wie viele Kalorien sie durch das Trinken konsumieren. Alles von Wein bis Eistee, Softgetränke, gesüßter Kaffee, Cocktails, Energydrinks und Sportgetränke enthält Kalorien, die du nicht brauchst. Das schlimmste daran: Das Gehirn kann flüssige Kalorien nicht in der gleichen Art und Weise wahrnehmen wie feste Nahrung, was dazu führt, dass die meisten Menschen in der Gesamtsumme auch noch mehr essen.

 

7. Dein Krafttraining ist kein Krafttraining

 

Ein 5x5 mit 5 Minuten Satzpause wird dir nicht dabei helfen dein Körperfett zu reduzieren. Ein richtig periodisiertes und geplantes Krafttraining berücksichtigt die Auswahl der Übungen, ihre Anzahl, die der Sätze, der Wiederholungen und die Länge der Satzpausen. Ein strukturiertes Krafttraining, ausgelegt auf Körperfettabbau unterstützt dich dabei Körperfett zu verlieren weil es schon während des Training Fett verbrennt und bis zu 48 Stunden danach. Es verbessert deine Insulinsensitivität und macht dich stärker. Außerdem verändert es dein Aussehen indem es deine Muskelmasse erhöht, was als positiven Nebeneffekt hat, dass du auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrauchst. Jeden Tag- auch an trainingsfreien Tagen.

 

8. Kalorienrestriktion

 

Die meisten Menschen starten eine Diät, weil sie verzweifelt sind. Sie reduzieren ihre tägliche Kalorienaufnahme so stark, dass ihre Muskelmasse schwindet und sie ihren Stoffwechsel zerstören. Sie werden von ständigem Hunger geplagt, sodass sie eher früher als später zu Snacks und Süßigkeiten greifen (müssen) weil ihr Blutzuckerspiegel ständigen extremen Schwankungen unterliegt. Statt von heute auf morgen deine Kalorienaufnahme drastisch zu reduzieren, konzentriere dich darauf, gesunde Gewohnheiten in deinen Alltag zu implementieren (Viel Gemüse, viel Eiweiß, natürliche Lebensmittel) und dich regelmäßig sportlich zu betätigen, um so ein Kaloriendefizit zu schaffen. Dazu zählt auch die Treppe zu nehmen statt den Aufzug.

 

9. Du isst Kohlenhydrate zum Frühstück

 

Ein typisch deutsches Frühstück mit vielen Kohlenhydraten bestehend aus Brot, Müsli und Saft führt zu einer starken Insulinausschüttung und ist ein Garant für einen schwankenden Blutzuckerspiegel über den ganzen Tag. Dies führt dazu, dass du in regelmäßigen Abständen starke Lust nach Snacks und Süßigkeiten verspürst. Konsumiere zum Frühstück Eiweiß (Eier, Fisch, Hähnchen, Skyr) und gesunde Fette, um dafür zu sorgen, dass Neurotransmitter produziert werden, die dich fit in den Tag starten lassen und dir einen Drive verleihen, der dich bis zum Abend trägt.

 

10. Du bist nicht ehrlich mit dir selbst.

 

Unser schlimmster Feind sind oft wir selbst. Wir wollen oft nicht wahrhaben wie viel wir essen oder wie wenig bzw. leicht wir trainieren. Zu sich selbst ehrlich zu sein macht die Sache einfacher, weil du mit 100% Sicherheit feststellen kannst was tatsächlich schief läuft. Wenn du alles investierst, was du kannst und ehrlich zu dir selbst bist, werden die Pfunde purzeln und das Fett schmelzen, sodass du das Aussehen erreichst, was du dir als Ziel gesetzt hast.

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